Kategorie: Blog

  • Musikalbum ET am 27.02.:Van Rijn

    Am 27.02. veröffentliche ich auf allen Streaming-Musikdiensten mein erstes Album: Van Rijn.

    Nach über drei Jahren Schreiben, Verwerfen, Neu-Produzieren und vielen Studio-Sessions ist mein erstes Album bereit, gehört zu werden.

    Ein Großteil davon ist in der Corona-Zeit entstanden – in Phasen von Rückzug, Fokus und Stille.

    Im Gegensatz zu meiner EP steht hier weniger Gesang im Vordergrund.

    Die Musik trägt mehr Raum, mehr Struktur, mehr Gewicht.

    Von verspieltem Funny & Funky Stuff über elektronische Klangwelten bis hin zu rohem, schwerem Rock zeigt das Album fast die gesamte Bandbreite meiner Musikalität.

    Entstanden in intensiver Zusammenarbeit mit Daniel Konold im WerkAll Studio Ulm.

    Danke für diese Zeit, Daniel.

    https://tidal.com/browse/artist/11413556

  • Buche mich für Lesung, Musik & Gespräch

    Ob Kulturprogramm, Gleichstellungsarbeit, psychische Gesundheit oder Bildungsabende:

    Mein Buch und mich gibt es live – als Lesung und Austauschabend.

    Optional mit meiner eigenen Musik.

    Ich freue mich über Anfragen von:

    – Buchhandlungen

    – Büchereien / Bibliotheken

    – Volkshochschulen

    – Gleichstellungsbüros

    – Kulturinitiativen

    – Bildungsträgern & Vereinen

    – Unternehmen mit Fokus auf Mental Health

    – Progressive Initiativen für feministische Arbeit

    Der Austausch ist keine klassische Lesung – sondern ein Raum für ehrliche Nähe.

    Schreib‘ mich gerne direkt an:

    benjamin@benjaminkrauss.de

  • English Version: A Space For Men’s Feelings (ET: 2026-03-08)

    I’ve officially finished the english translation edition of my book.

    I am actually work on, to publish it on International Women’s Day (March 8th, 2026) as ebook and print-paperback around the world.

    Blurb:

    A pat on the back.
    „You’ll be fine.
    Don’t be so sensitive.“
    Then the beer. Then the silence.

    How often have you, as a man, been able to say what you feel—
    without someone rolling their eyes
    or throwing in a joke?

    This book is an invitation to look closer.
    Personal, vulnerable, unfiltered.

    Benjamin Krauss writes
    about the silence between men.
    About shame, anger, longing—
    and the courage to show up.
    About what’s often missing:
    words, closeness,
    emotional safety.

    For men who want more than “I’m fine.”
    For partners who want to understand.
    For anyone who doesn’t just demand connection—
    but wants to create it.

    A space for men’s feelings. Without the mask.

  • 12min.me vh ulm

    12min.me vh ulm

    Ich war eingeladen am 20. November 2025 bei 12min.me im Club Orange der Ulmer Volkshochschule über mein Buchthema zu sprechen. Das Format 12min.me gibt es in verschiedenen Städten und es läuft wie folgt ab: Jeder Vortragende kann 12 Minuten sein Thema vorstellen. Dann hat das Publikum 12 Minuten Zeit, Fragen zu stellen.
    Bei den Veranstaltungen gibt es immer drei Themen.
    Ich durfte zwischen Sebasian & Manuel Mikos (zwischen Wollen und Haben steht Machen) und Yusuf Onder (Manchmal führt der längere Weg weiter) sprechen.
    Danke an das Publikum für den herzlichen Austausch, sowie an Tim und Ana von 12min.me für die Einladung und die hervorragende Organisation.

    Das Format hatte ich einige Wochen zuvor im Founders Space der HNU (Hochschule Neu-Ulm) als Zuhörer kennengelernt und kann es sehr empfehlen: Jeder Abend ist so abwechslungsreich, lehrreich und spannend.

    12min.me (instagram)

    Copyright aller Fotos: Anna Photography (instagram)

    12minme 2025-11-20 vh ulm
    Lesung und Gespräch 12min.me vh ulm Raum für Männergefühle Benjamin Krauss 2025-11-20-{Folgenummer (01)»}-6
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  • 25. November – Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.

    Es geht um Leid, das viele Frauen erfahren.Weil körperliche und seelische Grenzen überschritten werden.

    Somit geht es auch um uns Männer im Patriarchat.

    Denn Gewalt ist oft das letzte Glied in einer langen Kette:
    Angestaute Gefühle. Keine Sprache dafür.
    Keine Erlaubnis, verletzlich zu sein.
    Kein Raum, keine Nähe, keine innere Heimat.

    Wenn wir Männern keine Erlaubnis geben, weich zu sein,
    Wenn wir uns nicht gegenseitig Halt geben,
    Wenn wir Gefühle immer nur betäuben oder verdrängen –
    dann wird aus innerer Hilflosigkeit zu oft äußere Gewalt.

    Lasst uns das ändern.

    Männer, lasst uns anfangen.
    Nicht, weil es uns schwächer macht, sondern menschlicher.
    Mit ein bisschen mehr Achtsamkeit füreinander.

    Mit weniger Härte,
    weniger Schweigen,
    weniger Alleinsein.

    Für uns.
    Für die Frauen.
    Für eine Welt,
    in der Nähe nicht gefährlich ist.

    Sondern rettend.

  • Buchcover Fotoshooting

    Wie das Foto zum Buchcover für „Raum für Männergefühle“ entstanden ist:

    Januar 2022. Der Abgabetermin für den Fotowettbewerb der Ulmer Volkshochschule zum Thema „Mann, Frau, Divers“ stand vor der Tür. Zuerst kam mir der Flachwitz-Gedanke: Ich fotografiere ein befreundetes Paar im Taucheranzug. Allein die Vorstellung, dieses Bild einzuschicken, brachte mich vor lauter Lachen in den Keller. Der nächste Gedanke war konkreter: Anhand von einem Foto zeigen, dass Männer auch „weiche“ Gefühle haben.

    Ich machte also ein Foto mit meinem Teddybär, den ich seit meinem Kleinkindalter habe. Ein Selbstporträt aus der Vogelperspektive. Das Dreibeinstativ befestigte ich mit einem Bein auf dem Fenstersims, das zweite Bein legte ich auf einem Regal ab – und das dritte Bein klebte ich mit GaffaTape an einem Pfosten fest, der in der Mitte des Zimmers stand. Das Kamerabild spiegelte ich auf dem Tablet – nun konnte ich mich sehen. Während die Kamera mit dem schweren 35-mm-Objektiv zwei Meter direkt über meinem Kopf hing, schaute ich auf das Tablet und richtete alles zurecht. Als Licht nahm ich ein auf 2700 K eingestelltes Nanlite.

    Ich bin großer Fan von den Licht- und Schattenspielen Rembrandt’s und Caravaggio’s – was sich viel in meinen Fotoarbeiten widerspiegelt. Deshalb entschied ich mich dafür, nur dieses eine Licht zu verwenden, und drapierte es am Fenstersims, um sanften Mondlichteinfall in der Nacht zu simulieren. Mir war klar: Eine Darstellung von Männlichkeit in dieser Form ist nicht üblich. Und genau deshalb wollte ich es so machen. Denn mir geht das „hart, cool und lustig sein“ zu müssen in der Gesellschaft schon seit vielen Jahren richtig auf den Keks.

    Das Foto bekam den Titel „Seelenöffner“. Ich hatte über 12 Stunden daran gearbeitet – und war noch nie so zufrieden mit einem fotografischen Ergebnis. Dass es dann mit dem Jurypreis ausgezeichnet wurde, war für mich eine besondere Ehre.

    Das Bild habe ich nach der Ausstellung bewusst nicht veröffentlicht. Ich wollte es für etwas Besonderes aufsparen. Dass ich dann Jahre später ein Buch veröffentliche, wo dieses Foto so gut thematisch passt, schließt einen Kreis.
    Und das fühlt sich jetzt richtig gut an.

  • Buchremiere in Ulm

    Buchremiere in Ulm

  • Warum wir Männeruns oft zu schnell verlieben

    …und warum wir Angst vor Nähe
    zu anderen Männern haben.

    Zwei Seiten derselben Prägung.

    Ich hab mich oft gefragt, warum ich mich manchmal so schnell „verliebe“ – obwohl es vielleicht gar keine Liebe war.
    Und warum ich bisher fast nie auf die Idee gekommen bin, mit einem Mann über meine Gefühle zu sprechen.
    Was wäre, wenn beides mit demselben Problem zu tun hat?
    Dass wir Männer nicht gelernt haben, mit unseren Emotionen umzugehen –
    und deshalb alles, was sich nach Nähe anfühlt, entweder romantisieren oder vermeiden.


    Wir Männer haben oft das Gefühl:
    „Endlich kann ich
    über meine Gefühle sprechen –
    dann muss es Liebe sein.“

    Und das passiert schnell.
    Zu schnell.
    Mit zu viel Intensität.
    Und zu viel Projektion.

    Warum ist das so?

    Weil wir von klein auf gelernt haben:
    Gefühle zeigen = Schwäche.
    Also halten wir alles zurück.

    Bis plötzlich eine Frau zuhört.
    Und dann…
    💥 explodiert alles.

    Was wir dabei verwechseln:

    Herzklopfen ≠ Verliebtsein

    Lebendigkeit ≠ Liebe

    Endlich verstanden werden

    Romantische Verbindung

    Es ist einfach (vielleicht das erste Mal),
    dass wir frei fühlen dürfen.

    Und jetzt der zweite Punkt:

    Warum fällt uns das so schwer
    mit anderen Männern?

    Weil emotionale Nähe
    unter Männern immer sexualisiert wird.
    → Von außen.
    → Und leider auch
    in unseren eigenen Köpfen.

    Stell dir vor:
    Du redest mit einem Mann
    über deine Ängste,
    über Sehnsüchte.
    Ihr umarmt euch.
    Sitzt nah beieinander.

    Und plötzlich meldet sich der Gedanke:
    „Hoffentlich denkt niemand,
    wir wären schwul.“
    „Ist das jetzt komisch?“

    Diese Angst entsteht nicht aus Homophobie.
    Sondern aus etwas Tieferem:

    Wir Männer kennen kaum Nähe
    ohne sexuelle Zuschreibung.

    Wir kennen Nähe
    (fast) nur in Liebesbeziehungen.

    Das hat Konsequenzen:

    ✔ Nähe zur Frau = überhöht
    ✔ Nähe zum Mann = gemieden
    ✘ Wahre Freundschaft = schwierig

    Weil wir nie gelernt haben,
    dass Nähe einfach Nähe sein darf.
    Ohne Drama.
    Ohne Verdacht.
    Ohne Hintergedanken.

    Was würde passieren,
    wenn wir mehr emotionale Nähe
    unter Männern zulassen würden –
    ohne Angst, ohne Etikett, ohne Scham?

    Was würde passieren,
    wenn wir lernen,
    einfach fühlend da zu sein?

  • Cover Reveal

    Cover Reveal

    Das ist das Cover von Raum für Männergefühle.

    Ein persönliches, essayistisches Sachbuch im literarischen Stil über Sprache, Nähe und das, was wir oft verschweigen.

    📙Ab 28.10.25 im Handel – als Taschenbuch überall, und als eBook zuerst exklusiv bei Kindle

    Monatelang habe ich gefeilt – Schriftarten ausprobiert, Farben verändert, bis zuletzt hin- und hergeschoben.

    Besonders daran: Das Foto ist ein Selbstporträt. Entstanden 2022 in meinem ehemaligen Zimmer, in einem Prozess, der fast 12 Stunden gedauert hat. Später wurde es mit dem Jurypreis der Ulmer Volkshochschule ausgezeichnet. Dass dieses Bild jetzt das Gesicht meines Buches ist, macht mich stolz.

    Ich hoffe, es spricht euch genauso an wie mich.

    Danke, dass ihr mich auf diesem Weg begleitet. 🖤

  • Scheinbar

    Scheinbar

    Gestern durfte ich in der Scheinbar Varieté Berlin bei der OpenStage über mein Buchthema „Raum für Männergefühle“ sprechen.

    Danke an das Publikum für echte Aufmerksamkeit und Applaus – gerade bei so einem tiefen Thema an einem sonst eher satirisch-lustigen OpenStage-Abend.

    Es hat mich berührt zu sehen, wie viel Resonanz da war. ❤️

    Das Buch erscheint diesen Herbst.

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