25. November – Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.

Es geht um Leid, das viele Frauen erfahren.Weil körperliche und seelische Grenzen überschritten werden.

Somit geht es auch um uns Männer im Patriarchat.

Denn Gewalt ist oft das letzte Glied in einer langen Kette:
Angestaute Gefühle. Keine Sprache dafür.
Keine Erlaubnis, verletzlich zu sein.
Kein Raum, keine Nähe, keine innere Heimat.

Wenn wir Männern keine Erlaubnis geben, weich zu sein,
Wenn wir uns nicht gegenseitig Halt geben,
Wenn wir Gefühle immer nur betäuben oder verdrängen –
dann wird aus innerer Hilflosigkeit zu oft äußere Gewalt.

Lasst uns das ändern.

Männer, lasst uns anfangen.
Nicht, weil es uns schwächer macht, sondern menschlicher.
Mit ein bisschen mehr Achtsamkeit füreinander.

Mit weniger Härte,
weniger Schweigen,
weniger Alleinsein.

Für uns.
Für die Frauen.
Für eine Welt,
in der Nähe nicht gefährlich ist.

Sondern rettend.

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